10.03.2011

Nr. 1/2011: Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder enden mit tragfähigem Kompromiss

„Das Ergebnis ist ein vernünftiger, tragfähiger Kompromiss für unsere Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder“, kommentierte der Verhandlungsführer der Länder, Hartmut Möllring, die heute erzielte Einigung in den Tarifverhandlungen.


„Wenn man bedenkt, von welchen unrealistischen Ausgangsforderungen die Gewerkschaftsseite gestartet ist, bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, so Möllring. Beide Seiten haben sich aufeinander zu bewegt, um den jetzt stehenden Kompromiss zu finden. „Gewinner dieser Lösung sind auf jeden Fall unsere Beschäftigten. Sie erhalten bereits ab April spürbar mehr Geld“, betonte Möllring.


So enthält die Einigung unter anderem, dass die Landesbeschäftigten in 2011 eine Einmalzahlung in Höhe von 360 Euro sowie ab dem 1. April 2011 eine Gehaltserhöhung von 1,5 Prozent erhalten. Für 2012 sieht die Einigung eine weitere tarifliche Erhöhung in Höhe von 1,9 Prozent plus 17 Euro vor. Für die Auszubildenden ist eine entsprechende Regelung vorgesehen.

Die TdL-Länder wird die Einigung bereits ohne die Übertragung auf die Beamten und Richter in 2011 rund 670 Millionen Euro und 1,2 Milliarden Euro in 2012 kosten.



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