09.03.2013

Nr. 1/2013: Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder enden mit fairem Abschluss

„Wir haben einen vernünftigen und fairen Abschluss erreicht“, kommentierte der Verhandlungsführer der Länder, der Finanzminister von Sachsen-Anhalt Jens Bullerjahn, die heutige Einigung.
„Die Gewerkschaften sind mit hohen Forderungen angetreten. Unter diesen
Vorzeichen bin ich mit diesem Ergebnis zufrieden“, so Bullerjahn. Beide Seiten mussten hart um den jetzt gefundenen Kompromiss ringen. „Ich bedauere, dass ein Einstieg in die tarifvertragliche Eingruppierung der Lehrkräfte nicht gelungen ist“, erklärte Minister Bullerjahn. Die TdL hatte angeboten, die Eingruppierung von nahezu 80 Prozent aller Lehrkräfte tariflich zu regeln und einen Einstieg in die Ost-West-Anpassung vorzunehmen. „Dieses ernstgemeinte und gute Angebot wurde leider abgelehnt“, schloss Bullerjahn.


Die Einigung mit einer Laufzeit von zwei Jahren sieht für die Landesbeschäftigten unter anderem eine rückwirkende Gehaltserhöhung von 2,65 Prozent ab Januar 2013 sowie eine weitere Steigerung ab Januar 2014 um 2,95 Prozent vor. Die Auszubildenden erhalten ab Januar 2013 einen Festbetrag von monatlich 50 Euro und ab Januar 2014 weitere 2,95 Prozent mehr. Zusätzlich erhalten sie eine Übernahmegarantie.
Alle Beschäftigten erhalten ab sofort 30 Tage Urlaub im Jahr.


Die Tarifeinigung wird die TdL-Länder bereits ohne Übertragung auf die
Beamten und Richter in 2013 rund 880 Millionen Euro und 1,9 Milliarden
Euro in 2014 kosten.

 

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Nr. 2/2013: Bullerjahn: „Eine ausgewogene Einigung für die Ärztinnen und Ärzte und für die Universitätskliniken“ >
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